Mittelalter meets Rock: Saltatio Mortis

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Alea, den Bescheidenen, kennen die Fans der Band Saltatio Mortis natürlich schon lange. Der Leadsänger hat mit seinen Spielleuten inzwischen ja schon das sechste Album veröffentlicht. Sturm auf`s Paradies heißt es und liegt seit Anfang September 2011 in den Läden.

Die ersten öffentlichen Auftritte der Band fanden auf Mittelaltermärkten statt und die Kombination von Dudelsack und modernem Rock gefiel dem Publikum von Anfang an. Dazu kommen die leidenschaftlichen Texte, die auch auf der Bühne authentisch ankommen. Die Mittelalter-Rocker bezeichnen ihren Sound selbst als schnörkellos, ehrlich und druckvoll und in den EMP-Webcharts war das neue Album bereits Mitte August auf Platz eins zu finden. Im ersten Track erzählen Saltatio Mortis eine Geschichte und langsame und schnelle Passagen wechseln sich ab.

Der Hochzeitstanz hingegen ist richtig rockig, während der Song Ode an die Feindschaft eher langsam beginnt und dann an Fahrt gewinnt. Insgesamt sind auf dem Album 13 Tracks veröffentlicht und natürlich durften die Fans sich auf der Tour, die von Anfang September bis Anfang Dezember 2011 ging, auf diese Songs besonders freuen.

Die Konzerte von Saltatio Mortis sind nicht nur für eingefleischte Fans ein echter Leckerbissen, denn zwischen den Titeln erzählt der Märchenonkel, Lasterbalk der Lästerliche, kurze Geschichten, die zum nächsten Song führen und die Abende werden mit alten und neuen Songs gefüllt. Die Band erzählt ihren Fans zudem Anekdoten aus ihrem Leben, was eine fast familiäre Stimmung erzeugt und dann wird wieder ordentlich eingeheizt und die Mittelalter-Rocker fegen über die Bühne. Der Spielmannsschwur ist meist das letzte Lied eines Konzerts und gleichzeitig ist es auch die Bandhymne, die natürlich jeder Fan lauthals mitsingen kann. Bereits jetzt wird das nächste Album mit Spannung erwartet und wenn die Band ihrem Motto treu bleiben kann, werden auch damit wieder ganze Hallen mit Fans gefüllt, die jede Textzeile kennen und sich auf einen Konzertabend der Extraklasse freuen.

Geschrieben von Oliver Schmid

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